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Liebe Bäuerinnen und Bauern, liebe Freunde der Landwirtschaft,


derzeit beraten Bund und Länder über die Umsetzung des neuen Arzneimittelgesetzes. Damit soll die Bildung von antibiotikaresistenten Keimen eingedämmt werden und eine staatliche Datenbank zum Antibiotika-Monitoring eingeführt werden. Ab 1. Juli 2014 müssen dann bereits Infos zu einzelnen Tieren und verabreichten Arzneimitteln gemeldet werden.

Diese Dokumentation bei Rindern, Schweinen und Geflügel darf Landwirte nicht überfordern oder Tierhalter gar zum Aufgeben zwingen. Es ist Unsinn, wenn Schnittstellen zu bestehenden Systemen wie QS nicht genutzt werden können!
Es müssen angemessene Untergrenzen eingeführt werden! Nur so kann der Aufwand in einem vertretbaren Rahmen bleiben und das Ziel – den Antibiotika-Einsatz zu optimieren und gegebenenfalls zu verringern – auch wirklich erreicht werden.

Mit der geplanten, viel zu komplizierten Umsetzung droht die Politik genau das komplett aus den Augen zu verlieren. Deshalb erinnern Sie die verantwortlichen Politiker an das ursprüngliche Ziel und machen Sie auf die Probleme bei der Umsetzung aufmerksam!

Jede Stimme zählt!
Ihr meine-bauernfamilie-Team

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Bürokratiewahn im Stall verhindern – Bund und Länder sind jetzt in der Pflicht!

Anrede,

wir Landwirte wollen konstruktiv an der Umsetzung der Novelle des Arzneimittelgesetzes mitwirken. Auch uns ist es ein Anliegen, den Antibiotika-Einsatz zu optimieren und die Bildung antibiotikaresistenter Keimen soweit wie möglich zu verhindern.

Ich fürchte aber, dass neue, komplizierte Meldesysteme gerade mittelständische Familienbetriebe an die Wand drücken werden. Die Bürokratie droht außer Kontrolle zu geraten!

Bitte sorgen Sie dafür, dass das Antibiotikamonitoring unbürokratisch und praxisnah umgesetzt wird!

Dazu müssen bestehende Systeme – vor allem das bewährte Antibiotika-Monitoring des QS-Systems – genutzt werden können. Damit dies gelingen kann, muss beim Meldeumfang für das staatliche Monitoring Gleichklang mit dem QS-System geschaffen werden.

Unverhältnismäßig hoher Aufwand für Betriebe muss vermieden werden. Daher sind angemessene Bestandsuntergrenzen einzuführen sowie Kälber während der kurzen Tränkephase auf dem Milchviehbetrieb (max bis zur 10. Lebenswoche) vom Monitoring auszunehmen.

Bitte korrigieren Sie die falsche Ausrichtung bei der Berechnung der Therapiehäufigkeit, durch die permanent die Hälfte der Tierhalter unter Generalverdacht steht. Dadurch würde Druck auf die Tierhalter ausgeübt, Arzneimittel auch dann nicht einzusetzen, wenn sie zu Therapiezwecken dringend benötigt werden. Dieser Systemfehler muss korrigiert werden!

Bitte setzen Sie sich dafür ein, das Antibiotikamonitoring mit Maß und Ziel umzusetzen. Überbordende Bürokratie würde uns Tierhalter an die Grenze des Leistbaren führen und den Strukturwandel unnötig anheizen.

Mit freundlichen Grüßen

Vorname Nachname

An:
Dr. Till Backhaus
Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Norbert Bischoff
Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt
Alexander Bonde
Minister für den ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg
Helmut Brunner
Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Freistaats Bayern
Christine Clauß
Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz des Freistaates Sachsen
Dr. Robert Habeck
Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
Priska Hinz
Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Hessen
Dr. Marcel Huber
Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz des Freistaats Bayern
Reinhold Jost
Minister für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes
Christian Meyer
Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen
Johannes Remmel
Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Christian Schmidt
Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
Alexander Schweitzer
Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Anita Tack
Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Heike Taubert
Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit des Freistaats Thüringen

Ihre Daten:
Anrede: Herr
Frau
Vorname:
Nachname:
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