javax.portlet.title.campaign_message_no_registration
„Die Zeit“ veröffentlicht fragwürdigen und einseitigen Bericht

Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ hat in ihrer aktuellen Ausgabe das Thema Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung aufgegriffen. Statt Qualitätsjournalismus zu betreiben und ausgewogen über alle Bereiche des Antibiotikaeinsatzes - von der Nutztierhaltung über die Humanmedizin bis hin zur Heimtierhaltung - zu informieren, berichtet „Die Zeit“ mit ihrem Artikel „Die Rache aus dem Stall“ einseitig und übt pauschale Kritik. Doch gerade die Landwirtschaft nimmt die Problematik Antibiotikaresistenter Keime, die es gleichermaßen in der Nutztierhaltung wie in der Humanmedizin gibt, sehr ernst und hat in den vergangenen drei Jahren das Antibiotika-Monitoring im Rahmen des QS-Systems für die Nutztierhaltung auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den Antibiotikaeinsatz und die Entwicklung von Resistenzen zu minimieren. Erste Erfolge gibt es bereits: Das bestätigen die Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), die eine sinkende Gesamteinsatzmenge von Antibiotika für die Nutztier- und Heimtierhaltung dokumentieren. Ziel ist es, mit diesem transparenten Monitoringsystem, das so nur für die Nutztierhaltung umgesetzt wird, den Antibiotikaeinsatz weiter zu reduzieren. Das muss jedoch auch in der Humanmedizin gelingen, in der der Antibiotikaeinsatz noch steigt.

Auch mit Blick auf mögliche Resistenzbildungen, die von der „Zeit“ ursächlich der Nutztierhaltung zugeordnet werden, sprechen die Fakten eine andere Sprache. So waren laut Robert-Koch-Institut im Jahr 2012 rund 5 Prozent der in Krankenhäusern nachgewiesenen multiresistenten Bakterien der Nutztierhaltung zuzuordnen. Damit stammen 95 Prozent aus anderen Quellen. Einen weiteren Hinweis dafür, dass die Ursache der Bildung resistenter Keime in der Humanmedizin selbst liegt, liefert eine Studie der Krankenkasse DAK. Demnach waren im Jahr 2013 rund 30 Prozent der Antibiotikaverordnungen in der Humanmedizin mit Blick auf die Diagnose fragwürdig und nicht unbedingt medizinisch notwendig.

Bedauerlicherweise spart der „Zeit“-Artikel diese und zahlreiche weitere Fakten gänzlich aus, obwohl die Landwirtschaft und die Wissenschaft immer wieder angemahnt haben, dass die Problematik von Resistenzbildungen gegen Antibiotika nur mit einem ganzheitlichen Ansatz für die Nutztierhaltungs-, die Human-, und auch die Haustiermedizin bewältigt werden kann.

Die einseitige Berichterstattung des Zeit-Artikels erweckt den Eindruck, dass nicht die ausgewogene Berichterstattung im Vordergrund steht sondern die Skandalisierung der Nutztierhaltung. Sagen daher auch Sie Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo Ihre Meinung und fordern Sie ihn auf, journalistisch verantwortungsbewusst zu handeln, wie dies tagtäglich die Landwirte für ihre Tiere tun.

Jede Stimme zählt!
Ihr Team von meine-bauernfamilie.de


An:
Giovanni di Lorenzo
DIE ZEIT

Ihre Daten:
Anrede: Herr
Frau
Vorname:
Nachname:
E-Mail Adresse:
Bitte senden Sie mir eine E-Mail, mit der ich meine Unterstützung bestätigen kann. (Pflichtfeld)
Web Content Anzeige Web Content Anzeige

Web Content Anzeige Web Content Anzeige

Ist wettbewerbsfähiger Ackerbau gefährdet?

 

Die aktuelle Diskussion um den Ackerbau ist durchaus vielschichtig. Daher erhalten Interessierte nachfolgend eine ausführliche Information zum Nachlesen. >>>